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Märkischer Saatgutverband Brandenburg e.V.
Geschäftsstelle Brieselang Blumensteg 12 , 14656 Brieselang Tel.: 03 3232 22 115 / Fax: 03 3232 22 116
An die Brieselang d. 05.12.2011 Saatguterzeuger im Land Brandenburg
Information 2/2011
Liebe Kolleginnen und Kollegen, in wenigen Tagen geht das Jahr 2011 zu Ende. Es war von Wetterkapriolen, wie seit vielen Jahren nicht mehr, geprägt. Dem langen Winter, der kühlen Witterung mit Kahlfrösten im Frühjahr und der langanhaltenden Frühsommertrockenheit folgte der Monat August mit regional überdimensionalen Niederschlägen. Die Auswirkungen hierdurch sind, wenn auch regional differenziert, deutlich spürbar > unterdurchschnittliche Erträge (außer Zuckerrüben, Kartoffeln u. Körnermais) und > erhebliche Qualitätsverluste vor allem beim Getreide. Aus dem Witterungsverlauf der letzten Jahre wird sichtbar, dass die Bewältigung negativer Auswirkungen des Aufeinandertreffens von Klima auf Pflanze und Boden eine der größten Herausforderungen in der Landwirtschaft ist. Die Erarbeitung entsprechender Strategien in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis, wie mit dem Projekt INKA BB „Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin" bereits begonnen, ist deshalb besonders wichtig. Auf Grund der extremen Witterungsbedingungen wurde mengen – und qualitätsseitig eine unter den langjährigen Durchschnitt liegende Ernte eingefahren. Nach der vorläufigen Ernteschätzung vom 12.09.2011 wurden in Brandenburg nachstehende Erträge erzielt: Kultur 2011 * 2010 ** Mittel 2006 – 2010 * dt/ha dt/ha dt/ha ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Winterroggen 30,8 39,5 40,5 Winterweizen 55,0 63,7 61,6 Wintergerste 44,4 60,0 56,6 Wintertriticale 38,0 43,7 43,8 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Getreide insg. 39,6 49,9 49,6 Winterraps 23,2 37,2 35,5 * Amt für Statistik Berlin – Brandenburg ** LBV Ernteschätzung v. 05.09.11 Bei Kartoffeln wurde lt. Statistisches Landesamt in Brandenburg ein Ertrag von 374,4 dt7ha (2010 = 295,8 dt/ha) erreicht. Weitere Informationen: 1. Veränderte Rahmenbedingungen in der Pflanzenproduktion Die Markt- und Preisentwicklung der zurückliegenden Monate zeigt einmal mehr, dass der „Globalisierte Agrarmarkt mit volatilen Preisen" künftig weit mehr als bisher in unseren Entscheidungen berücksichtigt werden muss. Auf Grund der bei uns zu erwartenden Mindererträge hatte keiner damit gerechnet, dass mit Beginn der Ernte der Getreidepreis, beeinflusst durch gute Ernten im Schwarzmeerraum, Kanada sowie durch die Lockerung des Exportverbotes für Getreide in Russland, sinken würde. Für gute Ware konnten jedoch noch Preise, die über den Vorjahresniveau liegen erzielt werden. Bedingt durch - Ertrags- und Qualitätsverluste aus der Ernte - zusätzliche Erntekosten - gestiegene Betriebsmittelpreise u.a. bei Düngemittel u. - höhere Pachten und Bodenpreise hat sich die finanzielle Situation in den Betrieben weiter verschlechtert. Im Saldo dieser Entwicklung ist eine wirtschaftliche Produktion äußerst schwierig. Weitere Maßnahmen zur Effektivitätsverbesserung durch Ertragssteigerung und Qualitätsverbesserung, Veränderung der Anbaustruktur und zur Kostenreduzierung sind deshalb nötig. Die Maßnahmen zur Sicherung der Rentabilität in den Landwirtschaftsbetrieben beeinflusst im starken Maße auch den Bereich der Züchtung und der Saat- und Pflanzgutvermehrung. Die sich mit der beschlossenen Energiewende offensichtlich fortsetzende Veränderung der Anbaustruktur führt zu einer weiteren Reduzierung des Anbaus von Großkörnigen Leguminosen, Gräsern, Kartoffeln und Getreide. Der hieraus resultierende Rückgang des Saatgutbedarfes und der hohe Anteil von betriebseigenem Nachbausaatgut vor allem bei Getreide und Leguminosen (derzeit bei Ackerbohnen 50 % u. bei Lupinen 60 %) führt zu Einnahmeverlusten im Bereich der Saatgutwirtschaft und gefährdet zunehmend die Züchtung neuer Sorten. Ob jedoch die derzeitig von den Landwirten praktizierten Maßnahmen Erfolg haben werden ist zu bezweifeln, da ein Verzicht auf die direkte Nutzung des züchterischen Fortschritts und der Förderung und Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit durch den Anbau von Leguminosen und Gräsern sich langfristig eher negativ auf die zu erwartenden Erträge und Qualitäten auswirken werden. „ Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher "(Voltaire) Wie schwierig eine den Bedarf deckende Z – Saatgut - aber auch betriebliche Nachbauproduktion sein kann hat nach 2010 auch die diesjährige problematische Ernte und die darauf basierende verstärkte Saatgutnachfrage gezeigt. Nur durch eine Herabsetzung der Keimfähigkeitsnorm bei Winterroggen und Wintertriticale konnte der Saatgutbedarf gesichert werden. Obwohl die Anbauzahlen für 2012 derzeitig noch nicht vorliegen, ist auf Grund der Saatgutnachfrage zur erfolgten Herbstaussaat wohl kaum mit einer Reduzierung der Vermehrungsflächen, insbesondere beim Getreide, zu rechnen. Für die aktiven Vermehrer kommt es darauf an, dass die vertraglichen Beziehungen zu ihrem Vertragspartner (Züchter/VO - Firma) eindeutige Regelungen bezüglich der Qualität, der Liefermenge und des Lieferzeitraums, der Vorkostenerstattung, der Preisfindung, einer möglichen Zwischenlagerung und Vergütung beinhalten. Nach wie vor heißt unsere seit Jahren bewährte Zielstellung „Für den Landwirt wird die Vermehrung erst dann attraktiv, wenn sie im Ergebnis einen höheren Gewinn als in der Konsumproduktion oder in der Rohstoffproduktion zur Energiegewinnung erwarten lässt." 2. Saatgutvermehrung 2011 in Brandenburg Die Saatgutvermehrung 2011 stellt sich im Vergleich zu 2010 wie folgt dar: 2011 2010 ----------------------------------------------------- zur Anerkennung angemeldet 13.732 ha 13.093 ha vor der Feldprüfung zurückgezogen 607 ha 653 ha mit Erfolg anerkannt 12.342 ha 11.715 ha anerkannt nach § 8 (2) 531 ha 424 ha ohne Erfolg 252 ha 301 ha Von 2010 auf 2011 hat sich der Umfang der Vermehrungsfläche in Deutschland um 4.954 ha bzw. 2,7 Prozent, im Land Brandenburg um 639 ha bzw. 4,9 Prozent erhöht. In der Vermehrungsproduktion Brandenburgs dominieren u.a. die Fruchtartengruppen Getreide mit 7.453 ha bzw. 54 Prozent (2010 = 7.020 ha) Gräser mit 3.112 ha bzw. 23 Prozent ( „ = 3.119 ha) Großk. Leguminosen mit 1.353 ha bzw. 10 Prozent ( „ = 1.375 ha) Öl- u. Faserpflanzen mit 966 ha bzw. 7 Prozent ( „ = 754 ha) u. Pflanzkartoffeln mit 565 ha bzw. 4 Prozent ( „ = 595 ha) In diesem Jahr wurden in 229 Betrieben Vermehrungen von insgesamt 34 Arten und 268 Sorten angemeldet. Das Arten- und Sortenspektrum ist damit nach wie vor als sehr vielfältig einzuschätzen. Von der Vermehrungsfläche 2011 waren über 66 Prozent in den Landkreisen Teltow - Fläming, Uckermark, Prignitz, Prignitz – Ruppin und Märkisch-Oderland konzentriert. Vor der Feldprüfung wurden 607 ha, davon u.a. 189 ha Getreide u. 301ha Gräser (2010 insgesamt 653 ha) zurückgezogen. 12.342 ha = 89,9 Prozent (2010 = 11.715 ha bzw. 89,5 Prozent) wurden mit Erfolg anerkannt. Der Anteil der bedingt anerkannten Fläche (nach § 8(2) ) betrug 531 ha bzw. 3,9 Prozent. Auf 252 ha = 1,8 Prozent (2010 = 301 ha bzw. 2,3 Prozent) der besichtigten Vermehrungsflächen wurden die Bedingungen für eine Anerkennung nicht erfüllt. In der Beschaffenheitsprüfung wurden im Zeitraum 01.07. - 31.10.2011 nachstehende Ergebnisse erzielt: Zur Anerkennung zur Anerkennung Aberkannte vorgestellte vorgestellte Partien Saatgutmenge Saatgutmenge in dt Stück in % ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Insgesamt 159.403 829 14,3 dav. Getreide 144.628 625 14,7 Die vorgestellte Saatgutmenge liegt mit 159.403 dt um 11 Prozent unter der von 2010 (176,776 dt). Bei Winterroggen wurden 11,1 Prozent, bei Wintertriticale 25,6 Prozent, bei Wintergerste 10,1 Prozent und bei Winterweizen 7,9 Prozent der vorgestellten Saatgutmenge aberkannt. Hauptursache für die Aberkennungen waren vor allem die Nichteinhaltung der Keimfähigkeitsnorm. Die aberkannte Gesamtmenge ist mit 14,3 Prozent um 6,4 Prozent höher als zum gleichen Zeitraum 2010. Bei Pflanzkartoffeln wurden auf Grund der Witterungsbedingungen überdurchschnittliche Erträge, jedoch mit einem hohen Anteil großer Knollen, erzielt. Inwieweit die hohen Niederschläge ab August die Lagerfähigkeit der Bestände negativ beeinflusst wird bleibt abzuwarten. Aus derzeitiger Sicht ist die Pflanzgutversorgung für den Anbau 2012 gesichert. Nach den bisher vorliegenden Untersuchungsergebnissen ist die Virusbelastung der Pflanzkartoffelpartien aus der Ernte 2011 nicht hoch, so dass mit guten Anerkennungsergebnissen zu rechnen ist. 3. Grundpreisinformation für die Abrechnung der Wintergetreidevermehrung aus der Ernte 2011 Mit Schreiben vom 27.08.2011 wurde Ihnen die Marktinformation für die Abrechnung der Wintergetreidevermehrung aus der Ernte 2011 übersandt. Dem Kartellrecht entsprechend, sind in der Mitteilung Kriterien für den Vertragsabschluss und dem Verband zugängliche aktuelle Marktpreise, einschließlich des Terminmarktes MATIF/Euronext, darin enthalten. Unter Berücksichtigung dieser Marktinformation muss jeder Vermehrer mit seiner VO- Firma in eigener Verantwortung den Vermehrerabrechnungspreis aushandeln. 4. Der Futterpflanzen - Saatgutmarkt Im Ergebnis der am 21./22 .09.2011 in Fulda stattgefundenen BDS – Fachausschusssitzung für Futterpflanzen und der wirtschaftlichen Fachtagung für Futterpflanzen - und Zwischenfruchtsaatgut des BDP ist festzustellen, dass sich die Vermehrungsfläche 2011 in Deutschland wie folgt entwickelt hat. - bei den Gräsern wurde sie von 27.034 ha (2010) auf 26.362 ha nochmals reduziert. Im Vergleich zu 2010 hat sich die Vermehrung nachstehender Grasarten wie folgt verändert. Deutsches Weidelgras - 783 ha Welsches Weidelgras + 642 ha Einj. Weidelgras + 412 ha Rotschwingel k. Veränderung Schafschwingel + 109 ha Wiesenschwingel - 464 ha Lieschgras - 96 ha Knaulgras - 168 ha sonstige Gräser - 363 ha - bei den Leguminosen mit 11.063 ha (2010 = 12.139 ha) wurde die Fläche um 1.076 ha reduziert. Hiervon betroffen waren Futtererbsen (- 104 ha), Lupinen (- 311ha), Ackerbohnen (- 9 ha), Rotklee (- 214 ha), Saatwicke (- 66 ha) und sonst. Kleinkörnige Leguminosen mit 37 ha. - bei den Öl - u. Faserpflanzen wurde im Vergleich zu 2010 die Vermehrungsfläche beim Öllein um 73 ha, beim Winterraps um 276 ha, beim Winterrübsen um 117 ha, beim Ölrettich um 83 ha reduziert. Ausgedehnt wurde die Vermehrung dagegen beim Sommerraps um 932 ha und beim Senf um 131 ha. Die Erträge zeigten mit regionalen Unterschieden nachstehende Tendenzen: - die Gräserernte erbrachte bei den frühen Arten trotz Frühjahrstrockenheit noch relativ gute Erträge. Späte Arten, die ausreichend mit Regen versorgt waren, erreichten wegen der schwierigen Erntebedingungen nur schlechte Erträge. Die durchschnittlichen Hektarerträge liegen mit 17 Prozent unter dem Vorjahresertrag und 15 bis 20 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. - die Leguminosen erbrachten meist unbefriedigende Erträge. - auch die Erträge der Öl- und Faserpflanzen erreichten nur ein sehr schwaches Niveau. Bei Winterraps wurden in den Hauptanbaugebieten nur gut die Hälfte der langjährigen Durchschnittserträge erreicht.
Marktlage u. aktuelle Preistendenzen für Gräser u. kleinkörnige Leguminosen (September 2011) Globale Darstellung der Marktlage: > Die Märkte sind für nahezu alle Arten knapp. Das gute Frühjahrsgeschäft 2011, eine reduzierte Vermehrungsfläche und eine unterdurchschnittliche Ernte schließen für das kommende Jahr Versorgungslücken bei einzelnen Arten / Sorten nicht aus. > Der Importdruck aus den USA, Kanada und Neuseeland ist in diesem Jahr schwächer, er besteht vor allem bei nicht empfohlenen Sorten. > Die Preise liegen auf hohem Niveau, teilweise mit weiter steigender Tendenz. Versorgung / Nachfrage Preis Welsches Weidelgras hohe Nachfrage, geringe Bestände steigend Deutsches Weidelgras allgemein knapp weiter steigend Einjähriges Weidelgras Bestände abgebaut, knapp weiter steigend Lieschgras knapp verdoppelt Rotschwingel Überbestände abgebaut steigend Wiesenschwingel Produktion reduziert steigend Wiesenrispe knapp stark steigend Knaulgras Überbestände abgebaut steigend Glatthafer/Goldhafer keine Bestände sehr teuer Luzerne hohe Nachfrage, knapp weiter steigend Rotklee sehr knapp, geringe Ernte weiter steigend Weißklee auch in Übersee knapp steigend Alexandriner Klee knapp, Verbrauch gestiegen anhaltend hoch Persischer Klee geringer Bedarf gleichbleibend teuer Hornschotenklee kaum noch vermehrt extrem teuer Inkarnatklee knapp sehr hoch Schwedenklee fast unbedeutend hoch Senf knapp, aus Osteuropa teuer Ölrettich knapp, Bedarf gestiegen steigend Phacelia inhomogener Markt unübersichtlich Winterwicken kaum verfügbar hoch 5. Mitgliederversammlung u. Brandenburger Saatguttag Termin: Donnerstag der 16.02.2012 , im Zentrum für Gewerbeförderung der Handwerkskammer Potsdam, Am Mühlenweg 15, 14550 Groß – Kreutz OT Götz. Die Einladung mit Programm erfolgt Anfang Januar 2012. 6. Verschiedenes - auf Grund zu vieler Saatgutrichtlinien und sonstiger Regelungen arbeitet die EU an einer Überarbeitung des Europäischen Saatgutrechts. Hierzu wurden bisher 5 Szenarien entwickelt. Die Zielstellung besteht darin weitere Aufgaben der privaten Saatgutwirtschaft zu übertragen und kostendeckende Gebühren für die von den amtlichen Stellen wahrzunehmenden Aufgaben zu erreichen. - Laut BDS hat die ultimative Aufforderung vom GFS an die Aufbereitungsbetriebe, sich bis zum 30.06.2011 zum Audit (QSS – Auditierung) anzumelden, das spätestens bis zum 30.06.2012 durchgeführt sein muss, Erfolg gehabt. - das LELF Ref. Saatenanerkennung überarbeitet derzeitig die Gebührenordnung. Ab 2012 muss für bestimmte Leistungen mit höheren Gebühren gerechnet werden. - das von den Züchtern angestoßene Pilotprojekt zur Qualitätssicherung der Saatgutbeizung läuft weiter. JKI und BVL haben zusammen mit Beteiligung der Saatgutwirtschaft eine Checkliste für die Getreide – Beizstellen und einen Probelauf in mehreren Aufbereitungsstellen durchgeführt. Unter Einbeziehung dieser Praxisbetriebe ist die Checkliste jüngst nochmals überarbeitet und den praktischen Bedürfnissen angepasst worden. Ziel ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen machbare fruchtartenspezifische Grenzwerte für den Beizmittelstaubabrieb beim Saatgut ableiten zu können und Mitte 2012 mit den ersten Beizstellen – Zertifizierungen zu beginnen. Die inzwischen gegründete SEED - Guard GmbH, an der auch der BDS beteiligt ist, sollte zeitgerecht die entsprechenden Voraussetzungen für die Auditierungen und Zertifizierungen schaffen können. Zentrales Ziel unserer Mitwirkung an diesem Projekt war und ist es, die Sicherung und den Erhalt der Beizung als Pflanzenschutzmaßnahme sowie eine Optimierung der Beizergebnisse bei gleichzeitiger Minimierung des Staubabriebs zum Anwender – und Umweltschutz zu erreichen. Gleichzeitig sollten mit einer Zertifizierung der Beizstelle die behördlichen Auflagen beschränkt und damit die generelle Beprobung jeder einzelnen Saatgutpartei abgewehrt werden. - wie aus der gemeinsamen Umfrage vom September 2011 von Saatgutverband und Landesbauernverband ersichtlich ist, unternimmt der MSV alle Anstrengungen zum Erhalt eines arbeitsfähigen und unabhängigen landwirtschaftlichen Versuchswesens in Brandenburg. Für den MSV geht es dabei vorrangig um die Bereiche Landessortenprüfung und Saatenanerkennung. - der MSV begeht am 25. September 2012 sein 20 jähriges Jubiläum. Entsprechend den derzeitigen Vorstellungen soll hierzu Ende Mai 2012 eine kleine Festveranstaltung in Form einer mehrstündigen Dampferfahrt (von Potsdam aus) stattfinden. Hierzu sind alle Mitglieder und Vermehrer herzlich eingeladen. Zur Sicherung einer ordnungsgemäßen Vorbereitung bitten wir Sie Ihr Interesse an einer Teilnahme unserer Geschäftsstelle per Telefon, Fax oder E - Mail bis spätestens zum 09.03.2012 mitzuteilen. - Entsprechend den betrieblichen Ergebnissen des Jahres 2011 bitten wir alle Vermehrer sich an der Ausschreibung des Wettbewerbs „Ausgezeichneter Saatbaubetrieb des Landes Brandenburg" zu beteiligen.Termin für die Anmeldung beim MIL Ref. 32 ist der 31.Januar 2012. Eventuelle Rückfragen( Parameter, Formulare ) sind an die Geschäftsstelle zu richten. - zur Sicherung der notwendigen Verbandsarbeit appellieren wir alle Vermehrer sowie die im Land tätigen Saatgutfirmen sich im Interesse der Saatgutwirtschaft unseres Landes an der Finanzierung des Saatgutverbandes zu beteiligen. Chinesische Weisheit: „ Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch"Liebe Kolleginnen und Kollegen, wieder geht ein Jahr zu Ende. Wir hoffen, dass sich Ihre Wünsche für das Jahr 2011 weitgehend erfüllt haben. DAS BEWÄHRTE ZU ERHALTEN UND DAS NEUE ZU VERSUCHEN. Darin sehen wir den Erfolg unserer bisherigen Zusammenarbeit, für die wir herzlich danken. Der Märkische Saatgutverband Brandenburg e.V. wünscht allen Vermehrern sowie allen im Land tätigen Züchtern, VO – Firmen und Saatguthändlern ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück für das Jahr 2012. Ein neues Jahr, ein neues Jahr, was werden die Tage bringen ? Wird’s` werden wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen ? von Theodor Fontane
Ihr Märkischer Saatgutverband Brandenburg e.V.
gez. G. Helm gez. S. Krage (Vorsitzender) (Geschäftsführer)
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